Sichelschmiede

Werkstatt für Friedensarbeit in der Kyritz-Ruppiner Heide

 

Seit 1992 hat sich die Bevölkerung in der Kyritz-Ruppiner Heide erfolgreich gegen die Pläne der Bundeswehr gewehrt, das ehemals unter Stalin enteignete Bombodrom-Gelände wieder für Kriegsvorbereitungen zu nutzen. Der Konflikt um die Kyritz-Ruppiner Heide war mehr als nur ein regionales Problem: Dort wollten die Bundeswehr, EU-Truppen und NATO-Truppen im großen Stil den Luftkrieg und das Zusammenwirken von Luft- und Bodentruppen üben. Unter anderem wollte die Bundeswehr hier mit den Tornados aus Büchel, die mit US-Atomwaffen bestückt werden können, ein Verfahren zum Abwurf von Atombomben üben.

Die Kyritz-Ruppiner Heide ist ein mutmachendes Beispiel, wie beharrlicher gewaltfreier Widerstand von vielen kleinen Menschen erfolgreich sein kann.

Mit dem Projekt "Sichelschmiede" haben wir dazu beitragen, den Widerstand vor Ort mit der bundesweiten und internationalen Friedensbewegung zu verknüpfen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die über die vielen Jahre hinweg ihre großen und kleinen Beiträge geleistet haben dafür, dass jetzt die Heide frei ist!

 

Aktuell: Rundschreiben vom November 2014
Themen: Militärische Flüge über der Kyritz-Ruppiner Heide - Hier nicht und nirgendwo: Bundeswehr raus aus Sardinien - Konzept zum Umgang mit der Geschichte des Bombodroms fertig - Neue Karte - Friedenswinter 2014/2015

Sichelschmiede
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Letzte Aktualisierung: 25.11.2014